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Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Wenn Kinder und Jugendliche belastende Lebensereignisse erfahren, wie Trennung und Scheidung der Eltern, Tod und Verlust nahestehender Personen oder Gewalt, kann es sein, dass sie diese nicht richtig verarbeiten können. Auch veranlagte Entwicklungsdefizite z. B. im schulischen Bereich, die Intelligenz oder die Aufmerksamkeit betreffend, können in chronischen Überforderungssituationen zu einer psychischen Erkrankung führen.

Ablauf der Behandlung

  1. Erstgespräch
  2. Psychologische Diagnostik
  3. Behandlung

Vor Aufnahme der Therapie finden ein Erstgespräch und eine ausführliche psychologische Diagnostik in bis zu fünf probatorischen Sitzungen statt. Anschließend beginnt die psychotherapeutische Behandlung zeitnah. Dabei wird darauf geachtet, die Behandlung möglichst effektiv und kurz zu gestalten. Dies wird gewährleistet durch eine enge Einbeziehung von Bezugspersonen in die therapeutische Arbeit wie Eltern, Lehrer, Kinderärzte und eventuelle Helfersysteme.

Behandlungsschwerpunkte der Praxis

Aufmerksamkeitsstörungen

  • Aufmerksamkeitsstörungen mit Hyperaktivität (ADHS) und ohne Hyperaktivität (ADS)

Verhaltens- und emotionale Störungen

  • Wutausbrüche
  • aufsässiges Trotzverhalten gegenüber Autoritätspersonen
  • aggressives Verhalten gegenüber Gleichaltrigen
  • Defizite in der sozialen Kompetenz
  • Einnässen
  • Ticstörungen

Angststörungen

  • Soziale Ängste
  • Trennungsangst
  • Phobien
    • vor der Dunkelheit
    • vor Tieren
    • vor Höhen oder lauten Geräuschen
    • vor medizinischen Eingriffen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Schulvermeidung

Depression

  • Niedriges Selbstwertgefühl
  • geringes Selbstbewusstsein
  • häufiges Weinen
  • sozialer Rückzug
  • Interesselosigkeit
  • Versagens- und Verlustängste
  • Rückschritte in der Entwicklung